1 Woche Palawan im Rückblick
Wir sind wieder heil zuhause angekommen! Gestern um 3 in der Nacht sind wir im Leopard Garden eingezogen, unserer Bleibe in Taipei, bevor der Trip auf die Philippinen los ging.
Es schaut so aus, als wäre einiges nachzuholen, also springen wir geistig wieder zurück auf Palawan, die Urlaubsinsel der Philippinen, da die Zeit dort mehr als nur ein paar Zeilen verdient hat..... Im beschaulichen, vom Touristenansturm verschonten Port Barton engagierten wir den am wenigsten leastigen Bootsfahrer mit dem klingenden Namen "Gaga", um gemeinsam mit dem daenischen Paerchen eine Islandhoppingtour zu machen. Das Schnorcheln viel zwar extremst enttaeuschend aus, da die Korallenriffe leider komplett vom Dynamitfischen zerstörten sind, aber wir eroberten auch einige der schönen kleinen vorgelagerten Inseln: Exotic Island, German Island und Paradise Island kligen nicht nur gut, sie sind es auch! Auf traumhaften Straenden genossen wir den Blick auf das tuerkise Meer und bekamen zu Mittag frisch gefangenen Red Snapper serviert. 4 Stueck fuer 90 Eurocent!Doch es zog uns weiter, und so gelangten wir nach einer 4 stuendigen Bootsfahrt nach El Nido. „Das Nest“ ist allerdings schon ziemlich von Touristen eingenommen, sowohl von Whities als auch von Filipinos. Trotzdem war es sehr schön, und die Fotos von unserer gemütlichen Terasse am Strand habt ihr ja schon geliefert bekommen. Nachdem wir genug von romantischen Sonnenuntergängen hatten, suchten wir mit unserem lustigen spanischen Tauchpartnerpärchen das Asylum auf, eine Einheimischendisco, in der wir auch mal abshaken konnten. Jose, ein eingefleischter FC Barcelona-Fan (und auch sonst jemandem bestimmten aus der Heimat nicht unähnlich), drehte so richtig auf. Ihm hatten wir es zu verdanken, alle Sommerhits quasi in Dauerschleife gespielt zu bekommen ;) Ich sag nur: „Venga! Venga!“
Dann zogen wir per Boot in einer 7h Fahrt weiter auf Busuanga, auch Coron genannt, einer Inselgruppe ganz im Norden Palawans, die für ihre japanischen Wracks aus dem 2. WK bekannt ist. Aber für den aufmerksamen Blogleser ist das ja schon ein alter Hut! Das erste betauchte Wrack war ein Kriegsschiff, wir gingen auf ca 36m, aber viel zu sehen gab es leider nicht. Das zweite Schiff war ein versenkter Öltanker, in dem machte das Tauchen so richtig Spaß – von oben ging es kopfüber durch kleine Luken hinein und im Inneren war es teilweise so seicht, das man aufpassen mußte, nicht mit der Sauerstofflasche an der Decke anzustoßen. Viele Fische und unglaublich farbenprächtige Korallen bekamen wir dann beim 3. Tauchgang zu sehen, das Boot liegt zwar nur auf 12 Metern, aber solche Korallenvielfalt habe ich noch nie gesehen! Als Lunch wurde uns gegrillter Fisch versprochen,und was wir bekamen sprengte unsere Erwartungen: die zwei riesigen Thunfische aus den einheimischen Gewaessern waren selbst fuer die insgesamt 14 Mann an Bord nicht zu bewaeltigen!Am Nachmittag hat es dann zu regnen begonnen, und da es bis am nächsten Morgen nicht aufgehört hat, ließen wir den zweiten Tauchtag wie schon bereits erwähnt sausen. Tags drauf fing es pünktlich am Weg zum Flughafen wieder an zu regnen, trotzdem kamen wir sicher in Manila an.